Website ohne Abo: was du wirklich zahlst.
Ein Baukasten-Abo wie Wix, Jimdo oder IONOS kostet über drei Jahre gerechnet grob 400 bis 600 Euro, je nach Anbieter. Ein Einmalkauf wie das soloklar-Startpaket kostet einmalig 129 Euro. Was danach unabhängig vom gewählten Weg weiterläuft: Domain und Hosting.
Die Tarife in diesem Artikel sind Einstiegspreise der jeweiligen Anbieter mit eigener Domain, Stand der Recherche Juli 2026, und können sich ändern. Für dein eigenes Projekt lohnt sich vor dem Abschluss immer ein aktueller Blick auf die Anbieter-Website.
Was ein Baukasten-Abo über drei Jahre wirklich kostet
Baukasten-Anbieter werben meist mit einem niedrigen Einstiegspreis pro Monat, oft im einstelligen Bereich. Der Blick auf die günstigsten Tarife mit eigener Domain zeigt aber, was über drei Jahre tatsächlich zusammenkommt. Die folgende Tabelle vergleicht die Einstiegstarife von Wix, Jimdo und IONOS mit dem Einmalkauf des soloklar-Startpakets:
| Anbieter | Günstigster Tarif | Kosten über 3 Jahre | Break-even ggü. 129 € |
|---|---|---|---|
| Wix (Light) | 16,66 € / Monat (Jahresabrechnung) | ≈ 600 € | Monat 8 |
| Jimdo (Start) | 12 € / Monat | ≈ 432 € | Monat 11 |
| IONOS (Starter) | 6 € / Monat, ab Monat 7: 12 € | ≈ 396 € | Monat 14 |
| soloklar | 129 € einmalig | 129 € | entfällt |
Die Rechnung ist einfach, aber wird beim Abschluss selten so gemacht: Ein Abo läuft weiter, ob an der Seite gerade etwas passiert oder nicht. Ab dem jeweiligen Break-even-Monat hat sich der Einmalkauf bereits gerechnet, jeder weitere Monat beim Baukasten-Abo kommt danach oben drauf, Jahr für Jahr.
Was beim Einmalkauf drinsteckt, und was nicht
Die 129 Euro des soloklar-Startpakets decken den kompletten Auftritt ab: ein Logo, eine Website nach Wahl aus 38 fertigen Designs, Visitenkarte und Briefpapier als druckfertige PDF, eine E-Mail-Signatur sowie Impressum und Datenschutz zum Ausfüllen, dazu ein Social-Media-Kit. Ein geführter Assistent trägt die eigenen Daten ein, danach ist das fertige Paket zum Hochladen da. Für das Design und den Aufbau selbst fällt danach keine weitere Rechnung mehr an.
Wer die fertige Website nicht selbst hochladen will, kann das gegen eine separate Servicegebühr von 79 Euro übernehmen lassen, im Bundle zusammen mit dem Kit für 179 Euro in einer Bestellung. Das ist eine bewusste Zusatzleistung, keine versteckte Pflicht: Wer selbst hochladen kann oder will, zahlt weiterhin nur die 129 Euro für das Kit.
Domain und Hosting: die ehrlichen Restkosten
Weder ein Baukasten-Abo noch ein Einmalkauf machen die Domain umsonst. Eine eigene Adresse wie deinname.de und der Speicherplatz, auf dem die Seite läuft, kosten in beiden Fällen weiter, Forenberichte beziffern das üblicherweise mit 50 bis 200 Euro im Jahr, je nach Anbieter und Ausstattung. Diese Kosten sind kein Aufpreis von soloklar, sie fallen bei jeder eigenen Website an, unabhängig davon, wie sie entstanden ist.
Der Unterschied liegt im Aufwand, nicht in der Existenz dieser Kosten: Die Designs im soloklar-Kit sind reines HTML und laufen deshalb bei fast jedem günstigen Hoster, teils sogar kostenlos bei einfachen Angeboten. Eine Baukasten-Seite dagegen ist an die Plattform gebunden, dort ist Hosting im Abo-Preis meist schon enthalten, dafür bleibt die Bindung an den Anbieter bestehen. Wer die Restkosten für Domain und Hosting realistisch einplant, sieht schnell, dass der eigentliche Unterschied zwischen Abo und Einmalkauf beim Design und Aufbau liegt, nicht beim Betrieb danach.
Wann sich ein Baukasten-Abo trotzdem lohnt
Der Einmalkauf ist keine pauschale Lösung für jede Situation. Wer laufend neue Blogartikel veröffentlicht oder einen wachsenden Onlineshop mit vielen wechselnden Produkten pflegt, braucht ein System, das genau dafür gebaut ist, dann ist ein klassisches Baukasten-Abo oft die passendere Wahl, trotz der laufenden Kosten. Wie sich Baukästen und ein fertiges Design-Paket sonst noch unterscheiden, etwa beim Eindruck nach außen, steht im Ratgeber-Artikel Baukasten oder eigene Website?
Für eine feste Visitenkarten-Website, die einmal steht und danach nur selten angefasst wird, rechnet sich der Einmalkauf dagegen schon nach wenigen Monaten. Wer stattdessen eine individuelle Betreuung durch eine Agentur oder Freelancerin sucht, findet die passenden Preisspannen im Ratgeber-Artikel zum ehrlichen Website-Kostenvergleich. Wer die eigene Zeit dabei realistisch einpreisen will, kann das vorab mit dem kostenlosen Stundensatz-Rechner durchrechnen.
Einmal 129 Euro statt Abo-Rechnung, Monat für Monat.
Logo, Website, Visitenkarte, Signatur und Rechtstexte in einem Paket. Ein Assistent führt dich durch, fertig an einem Nachmittag, danach keine Miete mehr für das Design.
Zu Abo und Einmalkauf, kurz erklärt.
Was kostet ein Baukasten-Abo wie Wix, Jimdo oder IONOS über drei Jahre?
Bei den günstigsten Tarifen mit eigener Domain kommen über drei Jahre grob 400 bis 600 Euro zusammen: Wix Light rund 600 Euro, Jimdo Start rund 432 Euro, IONOS Starter rund 396 Euro. Die Abrechnung läuft dabei jeden Monat weiter, unabhängig davon, ob an der Seite noch etwas geändert wird.
Ab welchem Monat lohnt sich ein Einmalkauf gegenüber einem Baukasten-Abo?
Gegenüber den 129 Euro des soloklar-Startpakets liegt der Break-even bei Wix Light um Monat 8, bei Jimdo Start um Monat 11 und bei IONOS Starter um Monat 14. Ab diesem Monat hat sich der Einmalkauf schon gerechnet, jeder weitere Abo-Monat kommt beim Baukasten oben drauf.
Was ist im Einmalkauf-Startpaket von soloklar enthalten?
Logo, eine Website nach Wahl aus 38 Designs, Visitenkarte und Briefpapier als druckfertige PDF, E-Mail-Signatur, Impressum und Datenschutz sowie ein Social-Media-Kit, alles für einmalig 129 Euro ohne Folgekosten für das Kit selbst.
Fallen bei einem Einmalkauf trotzdem laufende Kosten an?
Ja. Domain und Hosting laufen unabhängig davon weiter, ob eine Website im Abo oder als Einmalkauf entstanden ist, Forenberichte beziffern das mit 50 bis 200 Euro im Jahr. Diese Restkosten lassen sich nicht wegkaufen, nur der Preis für Design und Aufbau entfällt beim Einmalkauf danach dauerhaft.
Wann lohnt sich ein Baukasten-Abo trotzdem?
Wer laufend neue Blogartikel schreibt oder einen wachsenden Online-Shop mit vielen wechselnden Produkten pflegt, ist mit einem klassischen Baukasten-Abo oft besser bedient. Für eine feste Visitenkarten-Website ohne ständige inhaltliche Änderungen rechnet sich der Einmalkauf dagegen schneller.