Was eine Website 2026 für Selbstständige wirklich kostet.
Eine Website kostet 2026 grob zwischen 129 Euro als Einmalkauf und über 6.000 Euro bei einer Agentur, dazwischen liegen Baukasten-Abos und Freelancer. Welcher Weg passt, hängt weniger vom Budget allein ab als davon, wie oft sich die Website später noch ändern soll.
Alle Zahlen in diesem Artikel sind Richtwerte aus Foren-Erfahrungsberichten, Anbieter-Recherchen und dem eigenen Startpaket-Preis, keine Festpreis-Zusage einzelner Anbieter. Dein tatsächliches Projekt kann abweichen.
Vier Wege zu einer eigenen Website
Wer 2026 eine Website für die eigene Selbstständigkeit sucht, hat im Kern vier Wege zur Auswahl: eine Agentur beauftragen, eine Freelancerin engagieren, ein Baukasten-Abo wie Wix, Jimdo oder IONOS abschließen, oder ein fertiges Einmalkauf-Kit wie das Startpaket von soloklar nutzen. Alle vier führen zu einer funktionierenden Website, sie unterscheiden sich aber deutlich darin, wie viel Zeit, Geld und eigener Aufwand dafür nötig sind.
Der Preis allein sagt dabei wenig darüber aus, welcher Weg der richtige ist. Eine Agentur verkauft vor allem Zeit und Betreuung, ein Baukasten-Abo verkauft ein laufendes System zum selbst Pflegen, ein Einmalkauf-Kit verkauft ein fertiges Ergebnis ohne Monatsrechnung. Wer die vier Wege kennt, kann die eigene Entscheidung am tatsächlichen Bedarf ausrichten statt am erstbesten Preisschild.
Agentur und Freelancer: Zeit, die bezahlt wird
Bei Agenturen bewegen sich Stundensätze in Erfahrungsberichten meist zwischen 100 und 150 Euro. Für eine einfache Business-Website ohne Onlineshop kommen dabei üblicherweise 1.000 bis 6.000 Euro einmalig zusammen, je nach Umfang und Anzahl der Unterseiten. Freelancer rechnen nach derselben Logik, Stundensatz mal Aufwand, landen wegen geringerer Fixkosten aber häufig im unteren Bereich dieser Spanne. Eine pauschale Zahl lässt sich daraus nicht ableiten, zu unterschiedlich sind Projekt und Person. Die vollständige Herleitung der Agentur-Zahlen samt Quellen steht im Ratgeber-Artikel zum ehrlichen Website-Kostenvergleich, wer die eigene Stunde realistisch bepreisen will, findet dafür den kostenlosen Stundensatz-Rechner.
Baukasten-Abo: klein einsteigen, über Jahre teurer
Baukasten-Anbieter werben mit niedrigen Einstiegspreisen, bei den günstigsten Tarifen mit eigener Domain liegen sie zwischen 6 und rund 17 Euro im Monat. Über drei Jahre gerechnet kommen dabei je nach Anbieter etwa 400 bis 600 Euro zusammen, und die Rechnung läuft weiter, unabhängig davon, ob an der Seite noch etwas geändert wird. Die genauen Tarife von Wix, Jimdo und IONOS im Detail, dazu der Break-even gegenüber einem Einmalkauf, stehen im Ratgeber-Artikel Website ohne Abo.
Einmalkauf-Kit: einmal zahlen, fertig am selben Nachmittag
Ein Einmalkauf-Kit wie das Startpaket von soloklar bündelt Logo, Website, Visitenkarte, E-Mail-Signatur sowie Impressum und Datenschutz für einmalig 129 Euro. Statt eines Menschen, der Konzept, Design und Umsetzung über mehrere Wochen begleitet, führt ein geführter Assistent durch fertige Designs, wählt eins der 38 Themes aus und trägt die eigenen Daten ein. Das Ergebnis ist an einem Nachmittag fertig, ohne Monatsgebühr für das Design selbst. Was im Kit im Detail enthalten ist und wie sich der Assistent von einem klassischen Baukasten unterscheidet, erklärt der Ratgeber-Artikel Baukasten oder eigene Website?
Welcher Weg passt zu deiner Situation?
Statt nur auf den Preis zu schauen, lohnt sich der Blick auf die eigene Situation:
- Wenig Budget, eine feste Visitenkarten-Website: Ein Einmalkauf-Kit deckt Logo, Website und Rechtstexte für 129 Euro ab, ohne laufende Design-Kosten danach.
- Laufend neue Inhalte oder ein wachsender Onlineshop: Ein Baukasten-Abo ist für genau diesen Anwendungsfall gebaut, trotz der monatlichen Kosten.
- Individuelles Konzept mit persönlicher Betreuung gewünscht: Eine Agentur oder Freelancerin bringt Zeit für ein Unikat mit, zu einem entsprechenden Preis.
- Website soll stehen, aber Domain und Hosting sollen nicht selbst eingerichtet werden: Sowohl beim Einmalkauf-Kit als auch beim Baukasten-Abo lässt sich diese Aufgabe zusätzlich gegen eine Servicegebühr abgeben.
In allen vier Fällen bleiben Domain und Hosting eine laufende Restkost, Forenberichte beziffern das mit 50 bis 200 Euro im Jahr, unabhängig davon, welcher Weg zur eigenen Website führt. Diese Zahl lohnt sich in jede Kalkulation einzuplanen, ob am Ende 129 Euro, ein monatlicher Abo-Betrag oder eine Agentur-Rechnung über mehrere tausend Euro stehen.
129 Euro statt tausende für Agentur oder jahrelange Abo-Miete.
Logo, Website, Visitenkarte, Signatur und Rechtstexte in einem Paket. Ein Assistent führt dich durch, fertig an einem Nachmittag.
Zu Website-Kosten 2026, kurz erklärt.
Was kostet eine Website für Selbstständige 2026 im Durchschnitt?
Die Spanne reicht von 129 Euro einmalig bei einem fertigen Design-Kit bis zu 1.000 bis 6.000 Euro bei einer Agentur, dazwischen liegen Baukasten-Abos mit 6 bis 17 Euro im Monat. Einen einzelnen Durchschnittswert gibt es nicht, weil die Wege unterschiedliche Leistungen liefern.
Was ist günstiger, eine Agentur oder ein Freelancer?
Freelancer rechnen nach derselben Logik wie Agenturen, Stundensatz mal Aufwand, liegen aber wegen geringerer Fixkosten häufig im unteren Bereich der Agentur-Spanne von 1.000 bis 6.000 Euro. Der genaue Preis hängt stark vom Projekt und der einzelnen Person ab, ein pauschaler Rabatt lässt sich daraus nicht ableiten.
Lohnt sich ein Baukasten-Abo oder ein Einmalkauf?
Für eine feste Visitenkarten-Website ohne häufige Änderungen rechnet sich ein Einmalkauf meist schon nach unter einem Jahr gegenüber einem Baukasten-Abo. Wer dagegen laufend neue Inhalte oder einen wachsenden Onlineshop pflegt, ist mit einem Baukasten-Abo oder einer Agentur oft besser bedient.
Was kostet die günstigste Variante, ein Einmalkauf-Kit?
Das Komplett-Startpaket von soloklar kostet einmalig 129 Euro und enthält Logo, eine Website nach Wahl aus 38 Designs, Visitenkarte, E-Mail-Signatur sowie Impressum und Datenschutz. Domain und Hosting kommen bei jedem Weg zusätzlich dazu, unabhängig davon, wie die Website entstanden ist.
Wie finde ich heraus, welcher Weg zu meiner Situation passt?
Entscheidend ist weniger das Budget allein als die Frage, wie oft sich die Website später ändern soll. Wenig Budget und eine feste Seite sprechen für ein Einmalkauf-Kit, häufige Inhalte oder ein wachsender Shop für ein Baukasten-Abo, ein individuelles Konzept mit persönlicher Betreuung für eine Agentur oder Freelancerin.