Ein Termin, eine Partei
Wie eine Besichtigung vorbereitet wird
Der Termin ist der kürzeste Teil der Arbeit. Vorbereitet wird er über Tage, damit vor Ort niemand raten muss.
Vorher
Sie bekommen die Mappe, bevor der Termin steht. Darin liegt auch die Liste der Punkte, die noch offen sind. Wer das vorher liest, kommt mit besseren Fragen und braucht vor Ort weniger Zeit.
Der Termin bekommt eine feste Uhrzeit und eine Person. Es gibt keine Doppelbelegung und keine Warteschlange im Treppenhaus.
Während
Zuerst geht es einmal durch alle Räume, ohne Kommentar. Danach folgt die Runde mit den Fragen. Diese Reihenfolge hat sich bewährt, weil der erste Eindruck sonst zugeredet wird.
Was auffällt, wird notiert, auch das Unangenehme. Ein Fleck an der Decke verschwindet nicht dadurch, dass niemand ihn anspricht.
Danach
Offene Fragen werden nach dem Termin schriftlich beantwortet. Gibt es dazu keine Unterlage, steht genau das in der Antwort.
Wenn das Objekt nicht passt, wird auch das gesagt. Ein zweiter Termin nur der Höflichkeit halber kostet beide Seiten einen Abend.
Zuständigkeit
Fragen werden notiert und an die zuständige Stelle weitergereicht.
Wofür andere zuständig sind
Rechtliche Fragen zum Kaufvertrag, steuerliche Fragen etwa zur Haltefrist und alle Fragen zur Finanzierung gehören zu den Berufen, die dafür zugelassen sind. Sie werden hier weder beantwortet noch eingeschätzt.
Dasselbe gilt für die Frage, ob sich an einem Gebäude etwas genehmigen lässt. Darüber entscheidet die Behörde, nicht das Büro.
Was hier passiert, ist die Vermittlung und die Aufbereitung der Unterlagen. Alles andere wird an die Stelle gegeben, die es verantworten kann.
Einen Termin abstimmen
Sagen Sie, worum es geht. Wenn die Unterlagen vorliegen, findet sich ein Termin.